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Dr. Bernd W. Klöckner

Der tanzende Mensch und der Geburtstag des Meisters

Danke! Oft erlebt eine Person Situationen in diesem Leben, in der eine andere Person sie vermeintlich im Stich lässt. Oder ein Partner fühlt sich alleine gelassen von seiner Partnerin. Oder umgekehrt. Ich gebe Euch, ich gebe Dir heute eine besondere Geschichte mit einer besonderen Botschaft: Es war ein buddhistischer Mönch. Er feierte offensichtlich ausgelassen mit sich alleine und tanzte vergnügt Stunde um Stunde. Ein Tourist kam des Weges vorbei, sah diesem vergnügt tanzenden Mönch eine Zeitlang zu, dann fragte er “Was feierst Du? Du scheinst derart vergnügt zu sein, dass es etwas Wunderbares sein muss. Was ist es, das Dich so ausgelassen sein lässt?” Der Mönch erwiderte: Ich feiere den Geburtstag meines Meisters. Der Tourist fragte “Warst Du denn Schüler dieses Meisters?”. “Nein” entgegnete der Mönch. “Ich bat viele Jahre darum, dass er mich als Schüler doch aufnehmen möge und immer wieder wies er mich ab. Er sagte zu mir “Geh heim! Ich bin gewiss nicht Dein Meister”. Nun fragte der Tourist verwirrt nach “Wie kommt es, dass Du einen Mann feierst, der Dich derart über viele Jahre abwies. Ich würde es verstehen, wenn Du wütend warst. Ich würde es verstehen, wenn Du Dich in keinster Weise an diesen Meister, der offensichtlich ein übler Meister war, erinnern würdest. Doch Du feierst ihn. Du feierst seinen Geburtstag. Ich mache mir große Sorgen um Deine Gesundheit. Du scheinst verrückt zu sein. Was soll dieses ganze Theater, dass Du Dich freust und ihn feierst, obwohl er Dich stets nur abgewiesen hat?”. Da lachte der Mönch und sprach “Weil er mich immer wieder abwies, begann ich die Antworten, die ich suchte, in mir zu suchen und ich fand sie. Und dann, Jahre später, erkannte ich einen Hauch meines Seins. Und ich dieser Sekunde war ich ihm so dankbar, dass ich mir vornahm, ihn immer an seinem Geburtstag auch über seinen Tod hinaus zu ehren. Weil er mein Meister war und er wusste es. Er muss gespürt haben, dass ich lediglich Jemanden suchte, an dem ich mich anlehnen könnte. Wirklich frei werden, wirklich an mir interessiert, frei und individuell werden wollte ich nicht. Ich sehnte mich nach einem Meister, der mich unterstützen würde. Ich wollte in irgendeinem System einen goldenen Käfig finden. Mir war gleich, welches System es sein würde. Und wenn es religiös gewesen wäre, auch in Ordnung. Ich flehte meinen verstorbenen Meister oft an. Forderte Dinge wie “Zeige mir den Weg” und “Lasse mich bei Dir sein und mit Dir lernen”. Doch ohne Gnade – heute sage ich: mit großer Liebe – wies er mich hartnäckig ab. Wie auch immer ich flehte, er wies mich ab. Er sagte mir Dinge wie “Ich bin nicht Dein Meister. Ich werde es auch nicht sein. Geh nach Hause. Geh heim!”. Und er muss mich durchschaut haben. Er musste gespürt haben, dass ich nicht wirklich frei sein wollte sondern mich nach der Sicherheit eines goldenen Käfigs sehnte. Deswegen, nur deswegen hat er mich abgelehnt. Und weil er mich ablehnte, nahm er mich auf seine Weise als Schüler an. Daher feiere ich jedes Jahr seinen Geburtstag und gedenke ihm”. Die alles entscheidende Botschaft an Dich ist: Auch Du wirst alle Antworten auf Dein Leben in Dir finden. Es sind nicht die Gurus und die vielen religiösen Führer, die das Leben, die Dein Leben reich machen. Sieh Dir Menschen an, die sich aus nehmen wir religiösen Gründen für ein Leben entschieden haben, was ihnen andere, was ihnen irgendeine Religion vorgibt. Wenn Du ein gläubiger Mensch bist, dann könnten diese Sätze Dich irritieren. Es könnte sein, dass Du Dinge denkst oder sagst wie “Oh, jetzt geht er zu weit”. Alles, was ich Dir jedoch sagen will ist: Du findest Deine passenden Antworten für Dein Leben in Dir. Ich gebe Euch eine Demonstration: Immer wieder fragen mich Freunde und Fans, fragen mich Teilnehmer meiner Seminare, Trainings und Vorträge, ob sie zu mir in die Ausbildung kommen können. Weil sie diesen Weg gehen wollen. Weil dieser Weg so erfolgreich und fast schon einfach erscheint. Doch mein Weg ist nicht Dein Weg ebenso wenig wie meine Worte Deine Worte sind. Du wirst Dich selbst erkennen und Du wirst Deinen Weg erkennen, in dem Du lernst, ganz mit Dir zu sein. Dann könnte es sein, dass Du einzelne, wertvolle und sehr wirkungsvolle Ideen und Interventionen aus meinen Seminaren, Trainings und Vorträgen übernimmst in Deine Sprache und Dein Verhalten. Doch nur dann, wenn Du Deinen Weg daraus machst, wirst Du großen und großartigen Erfolg haben. Und ich sage Euch, ich sage Dir: Manchmal liegt das größte Geschenk des Lebens in den Menschen und in den Geschehnissen, die uns vermeintlich ablehnen. Und uns doch gerade deswegen so nehmen, wie wir sind und uns die Möglichkeit geben zu wachsen. – Es könnte auch sein, dass diese Geschichte etwas ganz anderes in Dir auslöst. Es könnte sein, dass es auch nur ein kleiner Gedanke ist, den diese Geschichte in Dir anregt. Du alleine wirst wissen, ob es eine Geschichte für Dich ist. – Viel Erfolg! Vielen Dank! Euer / Dein Bernd W. Klöckner® (Copyright , alle Rechte vorbehalten – Die Nutzung dieser Bernd W. Klöckner® Botschaften in diesem BWK Blog ist ausschließlich in Form des Lesens gestattet. Jede Form der Verwendung, des Abspeichern, Ausdruckens, jede Form der Darbietung, Vorführung oder Präsentation – ganz oder auszugsweise – jede Form der Verwendung in Seminaren, Trainings, Schulungsunterlagen – gleich ob einzelner Worte oder ganzer Formulierungen/Interventionen und/oder Ideen – und jede Form der Weiterleitung gleich welcher Art bedarf der vorherigen, schriftlichen Genehmigung des Autors. Danke!)